Der Nato-Russland-Konflikt gerät außer Kontrolle
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der nun schon die dritte Woche andauert, gerät rasch außer Kontrolle.
Der Vorsitzende der Sozialistischen Gleichheitspartei zeigt die Gefahr eines nuklearen Weltkriegs und die Wurzeln des deutschen Militarismus auf und erklärt die Perspektive des sozialistischen Internationalismus.
Am Samstag, dem 26. Februar, veranstaltete die World Socialist Web Site ein internationales Online-Webinar, um sich dem Kriegstreiben der USA und der NATO gegen Russland wegen der Ukraine entgegenzustellen.
Die Tatsache, dass die USA und die Nato bereit sind, die Welt an den Rand eines Atomkriegs zu bringen – mit all seinen schrecklichen Folgen – zeugt von dem erschütternden Ausmaß an Rücksichtslosigkeit und Aggressivität, das heute in allen Zentren des Weltimperialismus vorherrscht.
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der nun schon die dritte Woche andauert, gerät rasch außer Kontrolle.
Eine prinzipienfeste, linke Opposition gegen den Einmarsch des Kremls in der Ukraine erfordert eine kompromisslose Opposition gegen USA und Nato. Andernfalls ist die Behauptung, „gegen den Krieg“ zu sein, heuchlerisch und trügerisch.
Die Konfrontation zwischen Nato/USA und Russland droht außer Kontrolle zu geraten. Die Folgen wären katastrophal.
Die tieferliegenden und wesentlichen Ursachen eines Krieges zeigen sich nicht darin, wie er beginnt, sondern darin, wie er sich entwickelt und wozu er führt.
Der ukrainische Angriff auf ein iranisches Schiff im Kaspischen Meer entlarvt die Behauptung, der NATO-Krieg gegen Russland sei ein „Verteidigungs-“ oder „Befreiungskampf“, als Betrug. Die Ukraine wird zu einer aktiven Front in derselben globalen imperialistischen Offensive, die den Völkermord in Gaza und den US-israelischen Krieg gegen den Iran umfasst.
Die Ukraine griff am Samstag ein iranisches Frachtschiff im Kaspischen Meer an, das angeblich Drohnen und Raketen für Russland geladen hatte. Der Iran drohte mit Vergeltung, und Russland erklärte, es habe sich um ein Handelsschiff mit ziviler Ladung gehandelt.
Der neue Oberbefehlshaber Mychailo Drapatyj gilt allgemein als Befürworter einer Militärstrategie, die auf den Einsatz von Langstreckendrohnen setzt, um Infrastruktur und zivile Ziele tief im Inneren Russlands anzugreifen.
Burnhams kriegerische Rhetorik gegen Moskau provozierte noch während seines Amtsantritts einen Zwischenfall mit einem russischen Kriegsschiff im Ärmelkanal. Nur 24 Stunden später erklärte er sich bereit, die Zusammenarbeit mit der Trump-Regierung bei ihren Angriffen auf den Iran auszuweiten.